Wie feiert man Weihnachten in der Niederlande?

Man könnte denken, dass die Niederlande aufgrund der Nähe zu Deutschland Weihnachten so ähnlich wie wir feiert. Doch falsch gedacht: hier stehen ganz andere Dinge im Mittelpunkt.

Sinterklaas

Während in Deutschland der Weihnachtsmann von allen Kindern geliebt wird, ist er in der Niederlande doch nur auf dem zweiten Platz: hier ist der Nikolaus, genannt Sinterklaas, an erster Stelle.

Die Sinterklaas-Feier ist eine alte Tradition, die auf den griechischen Bischof Nikolaus von Myra aus dem vierten Jahrhundert, Schutzpatron der Kaufleute, der Seefahrer und der Kinder, zurückgeht. Sein Todestag ist der 6. Dezember. Gefeiert wird er hier allerdings schon am Abend des 5. Dezembers.

Doch zuvor muss er erstmal aus Spanien aus seiner Residenz ankommen. Warum er in Spanien lebt, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Aber durch Google habe ich erfahren, dass auch die Niederländer das selbst nicht so genau wissen, denn schließlich liegen die Knochenreste des Bischofs ja in Myra.

Bei sich hat er immer seine Gehilfen, die ‚Zwarten Pieten‘ (= schwarzer Peter). Diese sind ganz schwarz im Gesicht, da sie durch den Schornstein kriechen, um die Geschenke zu verteilen. Außerdem tragen sie ganz bunte festliche Kleidung, die an die Diener des 16. Jahrhunderts erinnert. Seit ein paar Jahren gibt es immer wieder die Diskussion, ob die Figur als eine Form von Blackfacing rassistisch geprägt sein könnte. Dabei kommt auch immer wieder zur Sprache, dass die Niederlande eine Kolonialgeschichte hat und ob der Brauch der Zwarten Pieten daher stammt.

Doch trotz dieser Diskussionen hat sich seitdem nichts verändert. Ich bin der Meinung gehört zu haben, dass früher die Zwarten Pieten sogar wirklich von dunkelhäutigen Menschen gespielt wurden und es heute weiße Menschen sind, die sich nur noch anmalen. Jedoch gibt es da auch noch große Differenzen, denn einige malen sich wirklich nur ein paar schwarze Striche ins Gesicht, wohingegen andere ihr gesamtes Gesicht schwarz einfärben.

Sinterklaas-Intocht Gouda

Diskussion hin oder her, die Kinder lieben den Sinterklaas sowie die Zwarten Pieten. Das konnte ich auch beim ‚Sinterklaas-Intocht‘ (=Sinterklaas-Einzug) sehen. Viele Kinder trugen sogar die Kostüme der Zwarten Pieten. Jede größere Stadt kann sich an einem Wochenenden circa drei Wochen vor dem 5. Dezember auf dieses Ereignis freuen. Dabei fährt ein großes Schiff heran, auf dem der Sinterklaas und seine Gehilfen aus Spanien ankommen.

Danach gibt es einen großen Umzug durch die Stadt, wobei viel Musik gespielt wird, zahlreiche Zwarte Pieten vorbeikommen und Süßigkeiten verteilen und zur Krönung der Sinterklaas auf einem weißen Schimmel vorbeireitet. Denn jedes Kind weiß ja, dass er am Abend des 5. Dezember mit seinem weißen Schimmel über die Häuserdächer reitet und Geschenke verteilt. 😉

Ich war tatsächlich zwei Mal bei einer Sinterklaas-Intocht dabei, einmal in Gouda und einmal in Amsterdam. In Gouda war es natürlich viel kleiner als in Amsterdam, aber es waren auch total viele Menschen auf den Straßen, die gerne dabei sein wollten.

In Amsterdam war alles riesig und dauerte auch viel länger. Erst sangen ein paar Kinder Sinterklaas-Lieder auf einer Bühne, danach gab es eine Moderation und daraufhin kamen viele Schiffe mit hunderten von Zwarten Pieten an. Als Abschluss kam dann ein großes Schiff, auf dem Spanien stand, mit dem Sinterklaas angefahren. Ungefähr anderthalb Stunden später, begann dann der Umzug. Es war echt eine tolle Erfahrung und absolut landestypisch.

Sinterklaas-Intocht Amsterdam

Eine weitere Tradition gibt es noch, die ein wenig der deutschen ähnelt: die Kinder machen auch ihre Schuhe sauber und stellen sie vor die Tür. Darin steckt dann oft eine Zeichnung für den Sinterklaas oder eine Karotte für sein Pferd Amerigo. Jeden Morgen zwischen Sinterklaas-Intocht und dem Sinterklaasfest am 5. Dezember finden die Kinder dann Kleinigkeiten, wie Süßigkeiten oder Nüsse darin.

Größere Geschenke gibt es dann am Pakjes-Avond, also dem 5. Dezember. Am Tag arbeitet man meistens noch, aber der Abend ist für die Familie reserviert. Das ist für Jung und Alt gleich spannend. Dabei klopft der Sinterklaas an die Tür, um mitzuteilen, dass die Geschenke nun angekommen sind. Meist erhofft man sich noch, einen Blick auf den Sinterklaas zu erhaschen, aber der ist oft schon schnell weiter, um alle Geschenke rechtzeitig verteilen zu können.

Warum er genau am 5. Dezember kommt? Ich weiß es nicht. Aber so kann er zumindest pünktlich bei uns in Deutschland am Morgen des 6. Dezember ankommen. 😉

Zum Geschenk dazu gibt es auch immer noch ein Gedicht, was über die beschenkte Person vorgelesen wird. Ich habe schon von einigen Leuten gehört, denen dieses Gedichte-Schreiben etwas Kopfweh bereitet hat. Aber ich finde, dass es wirklich eine sehr schöne und vor allen Dingen persönliche Tradition ist.

Geschenke!

Sogar wir Freiwilligen haben Gedichte bekommen. Die Arche hat auch eine Sinterklaas-Feier veranstaltet, welche bereits am 29. November stattgefunden hat.

Bei diesem Fest hat sich der Vater einer Bewohnerin in den Sinterklaas verwandelt. Zwei Zwarte Pieten, also zwei Bewohner der Arche, haben ihm beim Verteilen der Geschenke geholfen. Dabei wurde dann immer eine bestimmte Anzahl von Menschen nach vorne gerufen, aus einem Buch wurden ein paar Zeilen über sie vorgelesen und danach bekam jeder Geschenke.

Ich bekam drei Geschenke: zwei von der Person, die mich beim Wichteln gezogen hatte und eines von der Arche. Und es waren wirklich tolle Geschenke: ein wunderhübsches Notizbuch und eine Kerze sowie ein Schokoladen-P. Jeder bekam einen Schokoladenbuchstaben, die für Sinterklaas (S) oder Piet (P) standen.

Da die Huisgenoten nicht wussten, dass das Sinterklaas-Fest eigentlich erst am 5. Dezember und nicht schon Ende November ist, war das Thema Sinterklaas nach dieser Feier dann auch abgehakt.

Das Sinterklaasfest der Arche mit zwei der Huisgenoten

In Gouda gab es dann noch eine Besonderheit, die ich mir auf keinen Fall entgehen lassen wollte: das Huis van Sinterklaas. Eigentlich für Kinder gemacht, dachte ich mir, dass ich so etwas Landestypisches trotzdem sehen muss.

Dabei war es gar nichts großes Spektakuläres: eigentlich wurden im Museum Goudas nur zwei Räume geschaffen, die sehr schön dekoriert wurden. In dem einen befand sich das Schlaf-/Wohnzimmer des Sinterklaas mit Himmelbett, Schreibtisch und Kamin. In dem anderen Raum gab es für Kinder viel Möglichkeit, um zu basteln. An der Wand stand ein riesiger Berg von Geschenken.

Es war also wirklich sehr hübsch gemacht und sehenswert. Ich bin dankbar, auch einmal eine andere Vorweihnachtszeit hier erlebt zu haben.

Huis van Sinterklaas

Weihnachten

So richtig in Weihnachtsstimmung kommt man hier aber erst, nachdem der Sinterklaas am 5. Dezember wieder abgereist ist. Man kennt zwar auch hier die Adventszeit, allerdings hat sie auf keinen Fall den gleichen Stellenwert wie bei uns.

Ich persönlich habe mich jedoch schon lange vor dem 5. Dezember mit Weihnachten beschäftigt. Wer mich kennt weiß, wie sehr ich dieses Fest liebe. Bereits im August hatte ich eine Phase, in der ich Weihnachtslieder gehört habe, aber so richtig fing mein Weihnachtsfieber dann doch erst Mitte November an, als ich begann, alle weihnachtlichen Netflix-Filme durchzugucken.

Weihnachtsfilme!

Obwohl die Wichtigkeit von Weihnachten in Deutschland und der Niederlande so unterschiedlich eingeschätzt wird, gibt es doch auch hier ein paar Gemeinsamkeiten. Ich habe es gar nicht erwartet, doch auch hier kann man Adventskalender kaufen. Meistens gibt es die aber nur in besonderen Läden, wie Drogeriemärkten, Klamottenläden, etc und weniger im Supermarkt.

Ich habe dieses Jahr dann sogar zwei gehabt. Einen, den ich mir selber bei Douglas gekauft habe und einen, den meine Mutter und mein Bruder mir zugeschickt haben. Ich habe mich total darüber gefreut!

Der Adventskalender von meiner Familie ❤

Des Weiteren gibt es auch hier Weihnachtsmärkte. Obwohl das mehr ein deutscher Brauch ist, findet es auch langsam hier Einzug. Im Moment gibt es aber oft nur Weihnachtsmärkte an Wochenenden oder in größeren Städten, sodass ich leider auf keinem einzigen gewesen bin, obwohl ich es sehr gerne gemacht hätte.

Dafür bin ich allerdings durch die Straßen Amsterdams gelaufen, die auch alle sehr weihnachtlich dekoriert waren. Alles war hell erleuchtet, es gab viel Süßes zu kaufen und die Geschäfte spielten Weihnachtsmusik. Vor dem Rijksmuseum gab es eine große Eislaufbahn. Lustig fand ich es, dass die Menschen sich hier an Stühlen festgehalten haben, wenn sie sich noch zu unsicher gefühlt haben, um alleine zu fahren.

Die Straßen Amsterdams

Die Arche hat zur Vorweihnachtsmarkt auch einen KerstmARKt organisiert, auf dem Gemälde und Basteleien der Huisgenoten verkauft wurden. Es war echt ein geselliger Nachmittag, auf dem man sich mit einigen Menschen nochmal vor dem Jahreswechsel unterhalten hat, die Kunstwerke bestaunen konnte und kostenlos Glühwein trinken konnte.

Auch ich hatte meinen Teil zu dieser Feier beigetragen, indem ich immer mal wieder weihnachtliche Ausmalbilder gezeichnet habe, die von den Huisgenoten sehr freudig aufgenommen wurden. Es ist echt ein schönes Gefühl, wenn man für seine Kritzeleien immer so großes Lob bekommt.

KerstmARKt

Vor Weihnachten gibt es wie in Deutschland auch zahlreiche Weihnachtsfeiern. Das Wochenende vom 13. – 16. Dezember hatte ich ein Seminar von ASF, bei dem ich ein Weihnachtswichteln organisiert habe. Anhand der Gesichter zu urteilen, hat es wohl allen sehr viel Spaß gemacht.

Auch bei uns im Hofstee haben wir vor ein paar Tagen angefangen, weihnachtlich zu dekorieren. Von der Arche haben wir einen Weihnachtsbaum geschenkt bekommen, der zwar keine Spitze hat, aber trotzdem total hübsch und groß ist.

Gemeinsam haben wir uns alle einen Nachmittag hingesetzt, um Lichterketten auseinanderzufädeln, Weihnachtsbaumschmuck auszusuchen und schlussendlich auch anzubringen. Dieses Jahr haben wir eine Mischung aus schwarzen, roten und goldenen Kugeln gewählt, die wirklich schön harmoniert, wie ich finde. Und nein, wir haben nicht absichtlich die Farben der Deutschlandfahne gewählt. Das macht es aber nur noch umso lustiger.

Unser Weihnachtsbaum!

Es passte sehr gut, dass wir an diesem Tag alles dekoriert hatten, denn am folgenden Tag fand ein Treffen der Arche-Mitarbeiter bei uns statt. Dabei wurde auf 2019 zurückgeblickt und sich über die gelungenen Dinge gefreut.

Es bekam auch jeder ein kleines Geschenk. Die festangestellten Mitarbeiter bekamen alle einen Kalender für 2020, welcher motivierende Sprüche beinhaltete. Wir bekamen alle einen Gutschein für das Kino Goudas, was mich total freute, denn dieses wollte ich schon seit einer ganzen Weile besuchen. Und so muss ich nicht mal Geld darein investieren!

Aber das Beste an diesem Nachmittag war eindeutig das Essen!

Leckeres Essen!

Die Stadt Gouda hatte auch noch ein Wander-Theater zur Weihnachtsgeschichte organisiert. Das bedeutet, dass man mit einer großen Gruppe von Menschen durch die Stadt gelaufen ist. Aller paar hundert Meter stand eine kleine Bühne aufgebaut, auf der Menschen einen Teil der Geburt Jesus nachspielte. Wirklich eine total schöne Idee!

Weihnachten an sich wird dann hier aber gar nicht so groß gefeiert. Am 25. und 26. Dezember trifft man sich oft mit seiner Familie und isst gemeinsam. Teilweise gibt es dann auch nochmal Geschenke, aber das Sinterklaasfest wird hier einfach als viel wichtiger angesehen.

Aus diesem Grund fahre ich Weihnachten auch nach Hause. Ich bin froh, hier die Vorweihnachtszeit und den Trubel um Sinterklaas miterlebt zu haben. Allerdings würde ich hier nicht viel verpassen, denn in der Arche sind die meisten Huisgenoten auch zu Hause bei ihren Familien. Deswegen freue ich mich auch um so mehr, meine Liebsten zur Weihnachtszeit wiedersehen zu dürfen.

Ich wünsche Euch allen eine frohe Weihnachtszeit!

Fijne kerstdagen allemaal!

all the love, miriam. ❤

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How celebrates the Netherlands christmas?

You could think that the Netherlands celebrate in a similiar way to Germany, but wrong: here are other things important.

Sinterklaas

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While in Germany Santa Claus is loved by all children, in the Netherlands he is only in second place: here Santa Claus, called Sinterklaas, is in first place.

The celebration of Sinterklaas is an old tradition dating back to the Greek bishop Nicholas of Myra from the fourth century, patron saint of merchants, sailors and children. The date of his death is 6 December. However, he is celebrated here on the evening of 5 December.

But before that he must first arrive from Spain from his residence. Why he lives in Spain, I honestly do not know. But through Google I found out that the Dutch don’t know that either, because the remains of the bishop’s bones are in Myra.

He always has his assistants with him, the ‚Zwarten Pieten‘ (= black Peter). These are all black in the face, because they crawl through the chimney to distribute the presents. They also wear colourful festive clothes, which remind of the servants of the 16th century. For a few years now there has been repeated discussion whether the figure could be racist as a form of blackfacing. The fact that the Netherlands has a colonial history and whether the custom of the Zwarten Pietens originates from this is also a recurring theme.

Despite these discussions, nothing has changed since then. I am of the opinion that I have heard that in former times the Zwarten Pieten were even really played by dark-skinned people and today it is white people who only paint themselves. However, there are still big differences, because some people really only paint a few black lines on their faces, whereas others paint their whole face black.

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Sinterklaas-Intocht Gouda

Discussion or not, the children love the Sinterklaas and the Zwarten Pieten. I could also see that in the ‚Sinterklaas-Intocht‘ (=Sinterklaas move in). Many children even wore the costumes of the Zwarten Pieten. Every larger city can look forward to this event on a weekend about three weeks before December 5th. On this occasion, a large ship approaches, on which the Sinterklaas and his assistants arrive from Spain.

Then there is a big procession through the city, where a lot of music is played, numerous Zwarte Pieten pass by and hand out sweets and ride by on a white horse to crown the Sinterklaas. Because every child knows that on the evening of December 5th he rides over the roofs of the houses with his white grey horse and distributes presents 😉

I actually attended a Sinterklaas-Intocht twice, once in Gouda and once in Amsterdam. In Gouda it was of course much smaller than in Amsterdam, but there were also a lot of people on the streets who wanted to be there.

In Amsterdam everything was huge and took much longer. First a few children sang Sinterklaas songs on a stage, then there was a moderation and then many ships arrived with hundreds of Zwarten Pieten. At the end there was a big ship, on which Spain was standing, with the Sinterklaas arrived. About an hour and a half later, the procession began. It was really a great experience and absolutely typical for the country.

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Sinterklaas-Intocht Amsterdam

There is another tradition that is a little bit similar to the German one: the children also clean their shoes and put them in front of the door. Often there is a drawing for the Sinterklaas or a carrot for his horse Amerigo. Every morning between Sinterklaas-Intocht and the Sinterklaas Festival on December 5th, the children then find little things like sweets or nuts in it.

Bigger gifts are then given on Pakjes Avond, the 5th of December. During the day you usually still work, but the evening is reserved for the family. This is equally exciting for young and old. The Sinterklaas knocks on the door to announce that the presents have now arrived. Usually one still hopes to catch a glimpse of the Sinterklaas, but it is often quickly on its way, so that all presents can be distributed in time.

Why he’s coming on December 5th exactly? I don’t know. But at least this way he can arrive punctually in Germany on the morning of December 6th 😉

There is always a poem that is read out about the person who receives the gift. I have already heard from some people who had a headache when writing this poem. But I think that it is really a very nice and above all personal tradition.

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presents!

Even we volunteers got poems. The Ark also organized a Sinterklaas celebration, which took place already on November 29th.

At this festival the father of one of the inhabitants was transformed into the Sinterklaas. Two Zwarte Pieten, two inhabitants of the ark, helped him to distribute the gifts. A certain number of people were always called forward, a few lines were read about them from a book and then everyone received gifts.

I got three presents: two from the person who pulled me in the Secret Santa and one from the Ark. And they were really great presents: a beautiful notebook and a candle and a chocolate P. Everybody got a chocolate letter which stood for Sinterklaas (S) or Piet (P).

Since the Huisgenotes did not know that the Sinterklaas festival is actually only on December 5th and not already at the end of November, the Sinterklaas theme was then also checked off after this celebration.

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The Sinterklaas-celebration of the Ark with two of the huisgenoten

In Gouda there was another special feature that I did not want to miss under any circumstances: the Huis van Sinterklaas. Actually made for children, I thought that I had to see something typical for the country anyway.

It was nothing spectacular: actually, only two rooms were created in the museum Goudas, which were very nicely decorated. In one of them there was the bedroom/living room of the Sinterklaas with a four-poster bed, desk and fireplace. In the other room, there was a lot of possibility for children to do handicrafts. On the wall stood a huge mountain of presents.

So it was really very nicely made and worth seeing. I am grateful to have experienced another pre-Christmas time here.

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Huis van Sinterklaas

Christmas

But you will only get into the Christmas mood here after the Sinterklaas has left on December 5th. The Advent season is also known here, but in no case it has the same importance as in our country.

I personally, however, have been dealing with Christmas long before December 5th. Those who know me know how much I love this festival. Already in August I had a period of listening to Christmas carols, but my Christmas fever didn’t really start until mid-November, when I started to watch all the Netflix Christmas movies.

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christmas movies!

Although the importance of Christmas in Germany and the Netherlands is assessed so differently, there are some similarities. I didn’t expect it at all, but you can also buy Advent calendars here. Most of the time you can only find them in special shops, like drugstores, clothing stores, etc. and less in the supermarket.

I even had two this year. One that I bought myself at Douglas and one that my mother and brother sent me. I was really happy about that!

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The advent calendar from my family ❤

Furthermore there are also Christmas markets here. Although this is more of a German custom, it is also slowly finding its way into this area. But at the moment there are often only Christmas markets on weekends or in bigger cities, so unfortunately I haven’t been to one, although I would have loved to.

But for that I walked through the streets of Amsterdam, which were all decorated very Christmassy. Everything was brightly lit, there was a lot of sweets to buy and the shops played Christmas music. In front of the Rijksmuseum there was a big ice rink. I found it funny that people used to hold on to chairs here when they still felt too unsafe to go alone.

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The streets of Amsterdam

The Ark also organised a KerstmARKt for the pre-Christmas market, where paintings and handicrafts by the Huisgenoten were sold. It was really a convivial afternoon, where you could talk to some people again before the turn of the year, admire the works of art and drink mulled wine for free.

I also had my part in this celebration by drawing Christmassy pictures from time to time, which were very joyfully accepted by the Huisgenoten. It’s a really nice feeling to always get such great praise for your scribbles.

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KerstmARKt

Before Christmas there are, as in Germany, numerous Christmas parties. The weekend of December 13th – 16th I had a seminar of ASF, where I organized a christmas quail. Judging by the faces, it was probably a lot of fun for everybody.

Also at our Hofstee we started decorating a few days ago for christmas. From the Ark we got a Christmas tree as a present, which has no top, but is still totally nice and big.

Together we all sat down for an afternoon to unthread fairy lights, choose Christmas tree decorations and finally put them up. This year we have chosen a mixture of black, red and golden baubles, which I think harmonizes really well. And no, we did not intentionally choose the colours of the German flag. But that just makes it even more fun.

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Our christmas tree!

It was very fitting that we had decorated everything that day, because the following day there was a meeting of the Ark staff at our place. We looked back to 2019 and were happy about the successful things.

Everyone got a little present, too. The permanent employees all got a calendar for 2020, which contained motivating sayings. We all got a voucher for the cinema Goudas, which I was really happy about, because I wanted to visit it for a long time. And so I don’t even have to invest any money in it!

But the best part of that afternoon was definitely the food.

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Very tasty!

The city of Gouda had also organised a travelling theatre about the Christmas story. This means that you walked through the city with a large group of people. Every few hundred meters a small stage was set up on which people re-enacted a part of the birth of Jesus. Really a totally beautiful idea!

But Christmas itself is not celebrated so big here. On December 25th and 26th you often meet with your family and eat together. Sometimes there are also presents, but the Sinterklaas festival is considered much more important here.

That’s why I’m going home for Christmas. I am glad to have experienced the pre-Christmas period and the hustle and bustle around Sinterklaas here. However, I wouldn’t miss much here, because in the Ark most of the Huisgenotes are also at home with their families. That’s why I am all the more pleased to be able to see my loved ones again at Christmas time.

Merry christmas to you all!

Fijne kerstdagen allemaal!

all the love, miriam. ❤

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