Life Update

Mit neuen Situationen kommen auch neue Veränderungen.

Jeder, der die Nachrichten verfolgt, hat es mitbekommen: das Coronavirus. Was sich erst in China verbreitete, ist jetzt auch in Europa angekommen. Ich fand es anfangs übertrieben, Hamsterkäufe und Panikmache völlig sinnlos. Doch mit steigender Anzahl von Infizierten stieg auch der Druck auf ASF, wie wir als Freiwillige mit dieser Krise umzugehen hätten.

Aus diesem Grund wurde folgende Entscheidung getroffen: Alle Freiwilligen werden eindringlich dazu aufgefordert, aus ihren Gastländern nach Deutschland zurückzukehren.

Dazu gehöre natürlich auch ich. Während diese Nachricht ankam, befand ich mich momentan noch auf einer privaten Reise in Lissabon. Um mich zu erklären: diese Reise war bereits länger geplant und meine Ansprechpersonen von ASF sowie von der Arche wussten davon. Des Weiteren war die Situation zum Zeitpunkt meiner Anreise nach Portugal noch nicht so dramatisch wie sie in der folgenden Woche wurde.

Ich war also in Lissabon und bekam mit, dass ich nach Deutschland zurückkehren sollte. Ich war natürlich überrascht und geschockt, so hatte ich doch erwartet, meinen Friedensdienst normal fortsetzen zu können.

Meinen für Dienstag, den 17.03., angesetzten Flug, konnte ich dann auch nicht wahrnehmen, weil er ausfiel. Gott sei Dank konnte ich dann trotzdem am Mittwoch fliegen. Spät in der Nacht in Gouda angekommen, übernachtete ich dort für eine Nacht, packte dann am Donnerstag das Wichtigste zusammen und fuhr gleich am selben Nachmittag nach Deutschland zurück.

Ich bin froh, dass ich trotzdem noch gut in Deutschland angekommen bin. Für andere Freiwillige gestaltet sich das viel schwieriger.

Jetzt steht erstmal die Frage im Raum, wie es für uns weitergehen wird. ASF weiß es genauso wenig wie wir und wird aus diesem Grund auch keine Prognosen darüber treffen. Feststeht, dass bis vor einigen Tagen noch der 6. April als mögliches Rückkehrdatum für uns Niederlande-Freiwillige im Raum schwebte. Doch das ist äußerst unrealistisch, denn auch wenn keiner es ausspricht, weiß eigentlich jeder, dass sich das noch länger hinziehen wird.

Nun gab es wieder eine erneute Veränderung, denn vor einigen Tagen wurde in der Niederlande beschlossen, dass nicht mehr als drei Menschen gleichzeitig vor die Tür gehen dürfen. Das gilt bis zum 1. Juni. Einige Projekte können demzufolge auch nicht mehr normal arbeiten. Was das für mich bedeutet, ist unklar. Ich gehe stark davon aus, dass selbst wenn die Arche wollte, dass ich zurückkehre, ich erst das Okay von ASF benötige.

Ich hoffe, dass ich in einigen Wochen wieder in die Niederlande zurückfahren kann. Schließlich sollte dies mein Auslandsjahr werden und nun zuhause sitzen zu müssen, ist natürlich ärgerlich, aber nun die beste Entscheidung.

Dadurch, dass ich jetzt nicht mehr in der Niederlande bin, ergibt sich, dass ich jetzt auch keine Blogbeiträge mehr verfassen werde. Ich hoffe auf Euer Verständnis.

all the love, miriam. ❤

Life Update

With new situations come new changes.

Anyone who follows the news has noticed it: the coronavirus. What first spread in China has now reached Europe. At first I thought it was exaggerated, buying so many things and being scared of it. But as the number of infected people increased, so did the pressure on ASF to find out how we as volunteers could deal with this crisis.

For this reason the following decision was made: All volunteers are urged to return to Germany from their host countries.

This includes me, of course. While this message arrived, I was still on a private trip in Lisbon. To explain myself: this trip had been planned for a long time and my contact persons from ASF and the Ark knew about it. Furthermore, the situation at the time of my arrival in Portugal was not as dramatic as it became the following week.

So I was in Lisbon and I heard that I had to return to Germany. I was of course surprised and shocked, as I expected to be able to continue my voluntary year normally.

I could not take my flight scheduled for Tuesday, 17th of march, because it was cancelled. Thank God I could fly on Wednesday. Arriving late that night in Gouda, I stayed there for one night, packed the most important things on Thursday and went back to Germany that afternoon.

I am glad that I still arrived in Germany. For other volunteers it is much more difficult.

Now the question is how we will continue. ASF knows as little as we do and for this reason will not make any forecasts. It is certain that until a few days ago April 6th was still hanging in the air as a possible date of return for us Dutch volunteers. But that is extremely unrealistic, because even if no one says so, everyone knows that it will take even longer.

Now there has been another change, because a few days ago it was decided in the Netherlands that no more than three people should be allowed to leave the door at the same time. This applies until 1 June. As a result, some projects can no longer operate normally. It is not clear what that means to me. I strongly believe that even if the Ark wanted me to return, I first need the OK from ASF.

I hope that I can return to the Netherlands in a few weeks. After all, this should be my year abroad and having to sit at home now is annoying, of course, but the best decision.

The fact that I am no longer in the Netherlands means that I will no longer write blog posts. I hope for your understanding.

all the love, miriam. ❤

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