Daily Routine

„Und was arbeitest du da?“. Diese Frage habe ich schon oft gestellt bekommen. Deshalb möchte ich in diesem Blogbeitrag darauf eingehen, wie die Arbeit mit Behinderten in De Ark aussieht.

Erstmal grundsätzlich gesagt: eigentlich habe ich keinen festen „Tagesablauf“, der jeden Tag der Woche derselbe ist. Man könnte eher sagen, dass ich einen Wochenablauf mit festgelegten Schichten habe.

Man hat entweder die Möglichkeit, bei den Tagaktivitäten mitzuhelfen oder in den Wohnhäusern bei der „Freizeit“ der Huisgenoten anwesend zu sein. Die Schichten durften wir zwei Monate lang zur Genüge ausprobieren, sodass wir uns Ende November alle zusammen gesetzt hatten, um einen ordentlichen Plan auszuarbeiten.

Dieser ordentliche Plan wurde bis jetzt schon so oft wieder verändert, dass ich gar nicht mehr mitzählen kann. Aber ich kann ja mal erzählen, wie meine Woche so momentan aussieht.

Binnenatelier – Kunstatelier

Montag, 9 – 16 Uhr

Mit wem von den Huisgenoten arbeite ich zusammen? (Das sind nicht ihre echten Namen.)

  • Anna
  • Tim
  • Wouter
  • Melanie
  • Estelle

Wenn ich um 9 Uhr ankomme, wird erstmal gemütlich Tee und Kaffee getrunken, um entspannt in die Woche zu starten. Meistens werde ich auch erstmal recht fröhlich mit einem ‚Hoi, Miriam!‘ begrüßt.

Danach werden kleine leicht verständliche Bildchen, sogenannte Pictogramme, an eine Magnetwand gehangen. Jeder der Huisgenoten hat dabei seine individuelle Spalte, damit er weiß, was er in den nächsten Stunden erledigen wird. So werden kleine Bilder von einem betenden Menschen, einer Kaffeetasse oder einer Kunstmalerei aufgehangen.

Bildergebnis für pictogramme schilderen

Als erste richtige Aktion des Tages wird dann gebetet. De Ark ist christlich orientiert, obwohl keiner ausgeschlossen werden würde, der einer anderen Religion angehört. Ich bin nicht religiös, werde aber auch nie gezwungen, auch zu beten, wenn ich das nicht möchte.

Dabei wird zuerst ein Lied gesungen, was meistens nur der Assistent, ich und Tim, der eine wirlich tiefe Bass-Stimme hat, singen. Darauffolgend wird eine Bibelgeschichte anhand von Bildern vorgestellt. Danach darf jeder beten. Obwohl ich ja nicht müsste, mache ich trotzdem immer mit, auch um mir jede Woche neu zu beweisen, dass ich das Vokabular dafür habe. Am Ende wird wieder gesungen.

Bildergebnis für pictogramme bidden

Anschließend helfe ich meist Estelle die Wäsche abzuhängen und zusammenzufalten. Manchmal, wenn die Assistentin aber vergessen hat, die Einkäufe zu bestellen, gehe ich noch einkaufen, was aber nicht so oft vorkommt.

Um 10.30 Uhr gibt es wieder eine Pause. Ich glaube, das ist wirklich das Entspannte an der Arbeit mit Behinderten, dass alles viel langsamer geht und man viele Pausen macht. In dieser Pause darf man sogar zwei Tassen mit Tee oder Kaffee trinken und einen Keks essen. Ich bin und bleibe Teetrinker. Dabei wird gepuzzled oder in einer Zeitschrift geblättert. Die können die Huisgenoten zwar allermeistens nicht lesen, aber es gibt viele bunte Farben und Bilder.

Nach dieser halben Stunde helfe ich dabei, den Tisch für das Mittagessen zu decken. Manchmal schaffe ich es noch, ein Bild zu malen, was dann am Ende von einem der Behinderten ausgemalt werden darf.

Zum Mittagessen gibt es immer Suppe und selbst mitgebrachtes Brot und Früchte. Es ist mir ein Rätsel, wie die Niederländer mittags immer so wenig essen können, denn ich habe danach meist noch Hunger.

Eine halbe Stunde danach gibt es eine Pause, in der alle nach draußen sollen. Ich bin meistens damit beschäftigt, mit Melanie Fußball zu spielen. Sie schießt den Ball wirklich in jede erdenkliche Richtung, nur nicht zu mir, aber immerhin konnte ich bei dieser wöchentlichen sportlichen Aktion selbst meine Fußballkünste perfektionieren. Inzwischen kann ich bereits zu 90% den Ball in die richtige Richtung kicken.

Bildergebnis für pictogramme voetballen

Darauffolgend gehe ich noch mit ihr spazieren. Das braucht jede Woche erneut viel Überzeugungskraft, weil sie lieber malen möchte, aber im Endeffekt macht es ihr doch immer Spaß.

Leider musste ich dann immer gegen dreiviertel zwei schon gehen, da ich von 14 bis 16 Uhr Niederländisch-Unterricht hatte. Dieser geht jetzt aber nur noch bis Ende Februar, sodass ich dann auch wieder die letzten zwei Stunden noch arbeiten kann.

In diesen zwei Stunden gibt es meiner Erinnerung nach nochmal eine Kaffee- und Teepause, und um 15 Uhr kommen auch die Huisgenoten, die im Garten gearbeitet haben, herein. Von 15 bis 16 Uhr wird geredet, gepuzzled, gelesen und nach und nach werden die Meisten von den Behinderten abgeholt, bis die Bewohner um 16 Uhr wieder zurück in die Häuser gehen.

Ochtend – Frühschicht

Dienstag und Mittwoch, 7 – 10 Uhr

Ich bin jeden Morgen, wenn der Wecker um zehn nach 6 Uhr klingelt, so unfassbar unmotiviert, aber eigentlich sind es jeweils nur 3 Stunden, die auch relativ schnell immer vorbeigehen. Ich muss gestehen, dass ich mich auch meist nochmal nach der Arbeit hinlege.

Morgens angekommen, sitzt Estelle meistens auf der Bank und trinkt Kaffee. Ich setze mich oft zu ihr und unterhalte mich mit ihr. Sie kann leider nur ‚ja‘ sagen oder den Kopf schütteln, aber es ist trotzdem immer eine sehr angenehme Atmosphäre. Oft mache ich auch entspannende Musik an.

Bildergebnis für pictogramme muziek

Circa 15 Minuten später sitzt sie dann als eine der Ersten am Frühstückstisch. Ich schneide ihr immer die Ränder vom Brot ab und belege es ihr, da sie es alleine nicht schaffen würde. Nebenbei helfe ich oft einer anderen Huisgenotin, Nicola, die viel Anregung dazu braucht, ihr Glas Wasser mit Medizin leerzutrinken.

Wenn ich es schaffe, esse ich auch nebenbei noch etwas – schließlich ist es mir erlaubt, mitzuessen. Nach dem Essen helfe ich dabei, die Zähne zu putzen oder sich für den Tag fertig zu machen – also Haare kämmen, ein Parfüm auftragen oder das Gesicht eincremen.

Bildergebnis für pictogramme parfum

Wieder im Wohnraum angekommen, wird die Tasche für den Tag gepackt – also die Brotdose sowie ein Buch, indem immer notiert wird, was am Tag alles so passiert ist, wird eingesteckt. Danach wird oft noch auf dem Sofa kurz entspannt, während ich oft schon anfange, Staub zu saugen und zu wischen.

Wenn dann alle so gegen dreiviertel 9 zur Arbeit aufgebrochen sind, mache ich mich an meine allerliebste Aufgabe: Toiletten putzen. Es macht wirklich nicht viel Spaß, aber wenn man nebenbei einen Podcast hört, wird es schon erträglicher.

Bildergebnis für pictogramme toilet

Um 10 Uhr mache ich mich dann am Dienstag immer auf zum Zumba oder am Mittwoch noch auf zum Binnenatelier, wo ich noch bis um 12 Uhr arbeite. Danach geht es dann aber nach Hause, um ein Mittagsschläfchen zu halten.

Avond – Spätschicht

Donnerstag, 15.30 – 22 Uhr

Um 15.30 Uhr angekommen, sind alle noch auf der Arbeit, also mache ich schon mal Tee fertig und stelle Früchte auf den Tisch. Wenn dann alle um 16 Uhr kommen, wird aus den Büchern über den Tag vorgelesen, Tee getrunken und dabei eine Frucht gegessen.

Danach decke ich schon mal den Tisch, denn pünktlich um 17.30 Uhr gibt es Abendessen. Es ist wirklich perfekt, denn jeden Donnerstag kommt eine chinesische Dame, die für uns kocht. Und es schmeckt immer himmlisch!

Ich weiß wirklich nicht, wie sie das macht, aber ich finde es immer sehr lecker. Nach dem Essen gibt es immer noch Joghurt oder Vla, so eine Art Pudding, der in Tetrapacks verkauft wird. Wie man sehen kann, essen die Niederländer lieber abends eine große Mahlzeit als abends.

Bildergebnis für pictogramme eten

Danach beschäftige ich mich oft mit dem Abwasch, eine weitere meiner Lieblingsaufgaben. Währenddessen wird für ein Spiel aufgebaut, dass sjoelen heißt. Es ist ein Geschicklichkeitsspiel, bei dem man kleine Pucks in vier Löcher treffen muss. Es ist schwierig zu beschreiben, macht aber wirklich allen immer sehr viel Spaß.

Manchmal helfe ich noch einigen Huisgenoten beim Baden oder Duschen. Am Anfang war es natürlich etwas ungewohnt, aber inzwischen habe ich mich wirklich daran gewöhnt.

Bildergebnis für pictogramme bad

Ab circa um 19 Uhr werden dann schon die ersten Huisgenoten ins Bett gebracht. Vorher werden noch die Zähne geputzt. Ein besonders schönes Ritual ist es, bei Anna, die alleine ihre Zähne putzen kann, ein 3-minütiges Lied von ihren Lieblingssängern anzumachen, sodass sie mit dem Schluss des Liedes auch fertig mit dem Zähne putzen ist.

Beim Zubettgehen ist es bei jedem unterschiedlich. Bei Estelle muss man immer noch ein paar kleine Sportübungen vor dem Zubettgehen machen, bevor sie mit einer leisen Kindermusik in den Ohren friedlich einschlummern kann. Manche hören gerne Gute-Nacht-Geschichten, manche wollen lieber selbst etwas vorlesen.

Bildergebnis für pictogramme tande putsen

Gegen 21 Uhr schlafen dann aber wirklich die Meisten, sodass ich oft noch in der Küche rumwerkele. Die Pictogramme (kleinen Bilder) für den folgenden Tag aufhängen, schon mal Kaffee und Tee für den nächsten Morgen bereitstellen und den Frühstückstisch decken. Das dauert schon seine Zeit, aber gegen 22 Uhr bin ich oft fertig und falle dann todmüde ins Bett.

Personal Projekt – Persönliches Projekt

Dienstag, 6 Stunden

Das ist eine Sache, die dieses Jahr ganz neu eingeführt wurde. Meine beiden Mitbewohner von der anderen Organisation sollen ein persönliches Projekt machen, was der Werbung ihrer Organisation zugute kommen soll. Da wir vier Freiwillige auch so zu viele Hilfskräfte für zu wenig Arbeit sind, wurde auch uns ASF-Freiwilligen angeboten, so ein Projekt machen zu dürfen.

Wir kümmern uns alle um die Instandhaltung dieses Hauses, was inzwischen ja schon relativ alt ist, sowie um den Garten, den wir schon etwas bepflanzt haben. Ansonsten habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, jede Woche etwas für meinen Blog zu schreiben. Aber ich habe auch noch mehr Ideen, wie zum Beispiel de Ark umweltfreundlicher zu gestalten.

Bildergebnis für pictogramme huis

Die Wochenenden

9-17 Uhr oder 14-22 Uhr

Erst zweimal, inzwischen nur noch einmal pro Monat arbeite ich auch am Wochenende. Dabei liegt relativ viel in meiner Hand, was unternommen wird oder nicht. Man ist also sehr darauf angewiesen, sich selbst zu organisieren, damit es nicht zu langweilig wird.

Man kann mit jemandem in die Stadt gehen, etwas spazieren oder auch mal ein Puzzle machen. Hin und wieder wird auch mal eine DVD angeschaut, obwohl man leider gestehen muss, dass viele der Huisgenoten immer nur dieselbe DVD anschauen wollen, die ich persönlich weder lustig noch unterhaltend finde. Aber was tut man nicht alles.

Ansonsten wird sonntags immer in die Kapelle nebenan oder auch mal in die Kirche gegangen. Zum Mittag gibt es immer Brot und zum Abendessen etwas warmes. Ansonsten ist man frei in seiner Entscheidung.

Bildergebnis für pictogramme kerk

Ich bin ehrlich gesagt kein großer Fan von den Wochenend-Diensten, weil ich gerne diese Zeit nutzen möchte, um mich mit anderen Menschen zu treffen oder das Land zu entdecken. Einmal im Monat ist es für mich jedoch kein Problem.

___________________________

Freitags habe ich immer frei und wenn ich nicht am Wochenende arbeiten bin, unternehme ich auch so gut wie jedes Wochenende etwas.

Wichtig in de Ark ist es, dass jeder Tag durch strukturiert ist. Gerade für die Menschen mit Autismus ist es sehr wichtig, dass alles seine Ordnung hat.

Ich hoffe, dass man ein wenig nachvollziehen konnte, was ich so den lieben langen Tag mache.

all the love, miriam. ❤

__________________________________________________

Daily Routine

„And what do you do there?“ I’ve been asked that question many times. That’s why I’d like to discuss in this blog post what working with the disabled at De Ark is like.

First of all, I would like to say that I don’t really have a fixed „daily routine“, which is the same every day of the week. You could rather say that I have a weekly schedule with fixed shifts.

You either have the possibility to help with the day activities or to be present in the houses during the „free time“ of the Huisgenotes. We were allowed to try out the shifts enough for two months, so by the end of November we all sat down together to work out a plan.

This plan has been changed so often that I can’t even count anymore. But I can tell you what my week looks like at the moment.

Binnenatelier – art studio

Monday, 9am till 4pm

Which of the Huisgenotes am I working with? (Those aren’t their real names.)

  • Anna
  • Tim
  • Wouter
  • Melanie
  • Estelle

When I arrive at 9 o’clock, they first drink tea and coffee to start the week relaxed. Most of the time they greet me with a ‚Hoi, Miriam!‘.

Afterwards, small, easily understandable pictures, so-called pictograms, are hung on a magnetic wall. Each of the huisgenotes has his own individual column, so he knows what he will do in the next few hours. This is how small pictures of a praying person, a coffee cup or an art painting are hung up.

Bildergebnis für pictogramme schilderen

The first real action of the day is then prayer. De Ark is Christian oriented, although no one who belongs to another religion would be excluded. I am not religious, but I am never forced to pray if I don’t want to.

First a song is sung, which is usually only sung by the assistant, me and Tim, who has a really deep bass voice. Afterwards a bible story is presented with pictures. Afterwards everyone is allowed to pray. Although I wouldn’t have to, I always participate, also to prove to myself every week that I have the vocabulary for it. At the end there is singing again.

Bildergebnis für pictogramme bidden

Afterwards I usually help Estelle to take the laundry down and fold it. Sometimes, however, when the assistant has forgotten to order the groceries, I go shopping, but that doesn’t happen very often.

At 10.30 am there is another break. I think that’s really the relaxed thing about working with disabled people, that everything goes much slower and you take many breaks. During this break you can even have two cups of tea or coffee and eat a cookie. I am and will remain a tea drinker. During this time they puzzle or flick through a magazine. Most of the time they can’t read the magazines, but there are many bright colours and pictures.

After this half hour I help to set the table for lunch. Sometimes I still manage to paint a picture, which in the end may be painted by one of the disabled people.

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist img_2293.jpg.

For lunch there is always soup and self-brought bread and fruits. It’s a mystery to me how the Dutch can always eat so little at lunchtime, because I’m usually still hungry afterwards.

Half an hour later there is a break where everybody is supposed to go outside. I am mostly busy playing football with Melanie. She really shoots the ball in every possible direction, just not to me, but at least I was able to perfect my soccer skills myself during this weekly sporting activity. Meanwhile I can already kick the ball 90% in the right direction.

Bildergebnis für pictogramme voetballen

Afterwards I still go for a walk with her. That needs a lot of persuasion every week, because she would rather paint, but in the end she always enjoys it.

Unfortunately, I always had to leave around three-quarters of two, because I had Dutch lessons from 2 to 4 pm. But now this is only until the end of February, so I can work the last two hours again.

In these two hours, I remember that there is another coffee and tea break, and at 3 pm the Huisgenotes, who worked in the garden, also come in. From 3 to 4 p.m. they talk, puzzle, read and bit by bit most of them are picked up until the residents go back into their houses at 4 p.m.

Ochtend – early shift

Tuesday and wednesday, 7am till 10am

I am so incredibly unmotivated every morning when the alarm clock rings at ten past six in the morning, but actually it is only three hours at a time, which also pass relatively quickly. I must confess that I usually lie down again after work.

In the morning Estelle usually sits on the bench and drinks coffee. I often sit with her and talk to her. She can only say ‚yes‘ or shake her head, but it is always a very pleasant atmosphere. I often turn on relaxing music.

Bildergebnis für pictogramme muziek

About 15 minutes later she is one of the first to sit at the breakfast table. I always cut off the edges of her bread and give it to her, as she would not be able to do it alone. Besides, I often help another Huisgenotin, Nicola, who needs a lot of encouragement to empty her glass of water with medicine.

If I manage to do it, I also eat something – after all, I am allowed to eat with her. After dinner I help to brush my teeth or get ready for the day – for example combing their hair, applying a perfume or putting some cream on their faces.

Bildergebnis für pictogramme parfum

Back in the living room I help packing their bags for the day – the lunch box and a book, in which I always write down everything that happened during the day, is put in. Afterwards they often relax on the couch for a short while, while I often already start to vacuum and wipe.

When everyone has left for work at about three-quarters of 9, I start on my favourite task: cleaning the toilets. It’s really not much fun, but if you listen to a podcast on the side, it becomes more bearable.

Bildergebnis für pictogramme toilet

At 10 o’clock on Tuesday I always go to the Zumba or on Wednesday to the Binnenatelier, where I work until 12 o’clock. Afterwards I go home for a nap.

Avond – late shift

Thursday, 3.30 pm till 10pm

Arrived at 15.30, everyone is still at work, so I prepare tea and put fruit on the table. Then when everyone comes at 4 pm, we read from the books about the day, drink tea and eat a fruit.

Afterwards I set the table, because dinner is served at 5.30 pm on time. It is really perfect, because every Thursday a Chinese lady comes to cook for us. And it always tastes heavenly!

I really don’t know how she does it, but I always find it very tasty. After dinner there is always yoghurt or Vla, a kind of pudding that is sold in tetrapacks. As you can see, the Dutch prefer to eat a big meal in the evening rather than for lunch.

Bildergebnis für pictogramme eten

Afterwards I often do the dishes, another one of my favourite tasks. Meanwhile I set up for a game called sjoelen. It is a game of skill where you have to hit little pucks in four holes. It’s difficult to describe, but it’s always a lot of fun for everyone.

Sometimes I help some of the huisgenotes with bathing or showering. In the beginning it was a bit unusual for me, but in the meantime I really got used to it.

Bildergebnis für pictogramme bad

At about 7 pm the first Huisgenotes are put to bed. Before that they brush their teeth. A particularly nice ritual is to put on a 3-minute song for Anna, who can brush her teeth by herself, so that she is done with brushing her teeth by the end of the song.

At bedtime it is different for everyone. With Estelle, you always have to do a few little sports exercises before she can go to bed, before she can peacefully fall asleep with a soft children’s music in her ears. Some like to listen to bedtime stories, and some prefer to read to themselves.

Bildergebnis für pictogramme tande putsen

Around 9 p.m. most of them are really asleep, so that I often work around in the kitchen. I hang up the pictograms (small pictures) for the following day, prepare coffee and tea for the next morning and set the breakfast table. That takes time, but around 10 pm I am often finished and fall into bed dead tired.

Personal Project

Thuesday, 6 hours

This is one thing that has been completely new this year. My two roommates from the other organization are supposed to do a personal project, which will help to promote their organization. Since we four volunteers are also too many helpers for too little work, we ASF volunteers were also offered to do such a project.

We all take care of the maintenance of this house, which is already quite old, as well as the garden, which we have already planted a little bit. Apart from that I have made it my business to write something for my blog every week. But I also have more ideas, like making de Ark more environmentally friendly.

Bildergebnis für pictogramme huis

The weekends

9am till 5pm or 2pm till 10pm

First twice, now only once a month, I also work on the weekend. It is relatively much in my hands what is or is not done. So one is very dependent on organizing oneself so that it doesn’t get too boring.

You can go into town with someone, go for a walk or even do a puzzle. Every now and then a DVD is also watched, although unfortunately one has to admit that many of the Huisgenoten always want to watch the same DVD, which I personally find neither funny nor entertaining. But you do what you have to do.

On Sundays people always go to the chapel next door or even to church. For lunch there is always bread and for dinner something warm. Otherwise one is free in his decision.

Bildergebnis für pictogramme kerk

To be honest, I’m not a big fan of the weekend shifts, because I like to use this time to meet other people or to discover the country. But once a month it is no problem for me.

_____________________________

I am always free on Fridays and when I am not working on weekends, I also do something almost every weekend.

It is important in de Ark that every day is structured. Especially for people with autism it is very important that everything is in order.

I hope that you could understand a little bit what I do all day long.

all the love, miriam. ❤

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s